Stellungnahme zum Pressebericht Hochwasserschutz sorgt für Streit

Stellungnahme zum Pressebericht Hochwasserschutz sorgt für Streit

Am 09.07.2019 erschien in der Ausgabe der Salzgitter-Zeitung ein Artikel zur gemeinsamen Resolution des Samtgemeinderates zum Hochwasserschutz in der Samtgemeinde Baddeckenstedt.
Im Artikel heißt es unter anderem, dass der Samtgemeindebürgermeister Kubitschke gemeinsam mit den Fraktionsvorsitzenden Druck auf den Landkreis Wolfenbüttel in Form einer Resulution ausüben will.
Es ist anzumerken, dass die Resolution vom gesamten Samtgemeinderat und somit auch mit den Stimmen von GRÜNE und LINKE mitgetragen wurde. Auch wurde in dem Bericht nur die Stellungnahmen von SPD, CDU und Bürgerforum eingeholt.

Aus diesen Grund hier meine Stellungnahme:

In der Salzgitter Zeitung vom 9. Juli 2019 wird über den Streit zwischen der Samtgemeinde Baddeckenstedt und dem Landkreis Wolfenbüttel wegen des Hochwasserschutzes berichtet.

Nicht nur die Fraktionsvorsitzenden von CDU, SPD und Bürgerforum haben eine Resolution verabschiedet, die den Landkreis Wolfenbüttel dazu auffordert, dem „Hochwasserschutzverband Innerste“ beizutreten, sondern der Samtgemeinderat Badddeckenstedt hat am 24.06.2019 diese einstimmig beschlossen und somit auch mit den Stimmen von GRÜNE und LINKE.

Samtgemeinderatsmitglied Gerhard Schrader (DIE LINKE) erklärt dazu: „Als Einwohner von Baddeckenstedt und als Ratsmitglied fordere ich den Landkreis Wolfenbüttel auf, dem „Hochwasserschutzverband Innerste“ beizutreten. Das nächste Hochwasser macht nicht an der Grenze des Landkreises Wolfenbüttel halt. Die Innerste nimmt auf Grenzen keine Rücksicht. Der fortschreitende Klimawandel wir noch häufiger zu Starkregen im Harz führen, so dass das nächste Hochwasser bald wiederkommen wird. Gemeinsames, grenzüberschreitendes Handeln ist nun gefordert. Eine „Burgmentalität“ passt nicht in die heutige Zeit. Der Landkreis Wolfenbüttel darf seine Exklave Baddeckenstedt nicht im Hochwasser versinken lassen.

 


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